Automobilindustrie

Chef von Renault-Nissan in Japan verhaftet

In Japan ist der Chef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, verhaftet worden. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, falsche Angaben zu seinem Einkommen und zu Investitionen gemacht, Aktienberichte von Nissan getürkt und sich um 40 Millionen Euro auf Kosten von Nissan bereichert zu haben. Ghosn gilt als Architekt der Allianz von Renault, Nissan und Mitsubishi. Dafür ist er von allen drei Konzernen mit knapp 15 Millionen Euro fürstlich belohnt worden. Nissan will Ghosn mit sofortiger Wirkung vor die Tür setzen, bei Mitsubishi soll er den Posten als Verwaltungsratsvorsitzender verlieren und Renault bereitet seine Ablösung als Vorstandsvorsitzender vor.