Gutachten

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Oury Jalloh wurde vor seinem Tod schwer misshandelt

Der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Oury Jalloh wurde vor seinem Tod schwer misshandelt. Dabei wurden ihm unter anderem Schädeldach, Nasenbein, Nasenscheidewand und eine Rippe gebrochen. Das ergibt ein neues forensisches Gutachten des Rechtsmediziners und Radiologie-Professors Boris Bodelle von der Universitätsklinik Frankfurt, das die taz einsehen konnte. Das Gutachten hatte die Initiative Gedenken an Oury Jalloh (IGOJ) in Auftrag gegeben. Die IGOJ hatte schon sehr früh Belege dafür gesammelt, dass der von Polizei und Justiz behauptete Tathergang, Oury Jalloh habe selbst seine Matraze angezündet, nicht sein kann.

 

Quelle und weitere Informationen: taz vom 29. Oktober 2019