Frankreich

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Alle Räder stehen still

Der heutige Generalstreik in Frankreich - der erste in diesem Jahrtausend im Land - gegen die Rentenreform von Emmanuel Macron hat durchschlagende Wirkung. Er startete mit dem Ausstand bei der Bahn und im Pariser Nahverkehr, was am Morgen vor allem massive Einschränkungen im Bahnverkehr mit sich brachte. 90 Prozent der TGV-Schnellzüge wurden nach Angaben der staatlichen Bahngesellschaft SNCF gestrichen, ebenso 80 Prozent der Regionalzüge. In Paris fuhren auf elf der 16 Metrolinien keine Züge. Feuerwehrleute, Beschäftigte in Krankenhäusern und der Müllabfuhr schließen sich an. Eiffelturm und Louvre bleiben geschlossen. Fast 250 Kundgebungen sind angemeldet. Der Staatsapparat hat 6000 Polizisten im Einsatz.