Rote Fahne Magazin

Rote Fahne Magazin

Die neue Ausgabe heute schon als PDF

Am 6. Dezember erscheint das neue Rote Fahne Magazin mit einem Titelthema zur 2. Weltkonferenz der Automobilarbeiter. Worum es dabei geht, verrät Jörg Weidemann im Editorial:

Die neue Ausgabe heute schon als PDF

Liebe Leserinnen und Leser,

 

in den letzten Wochen häufen sich die Ankündigungen von Arbeitsplatzvernichtung und Entlassungen – kein Wunder steckt Deutschland doch schon tief in der Wirtschaftskrise. 7500 Arbeitsplätze bei Audi oder 10 000 bei Daimler wollen die Vorstände vernichten. Bei Daimler sogar mit Zustimmung der Betriebsratsmehrheit – für das vage Versprechen auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Bei vielen Zuliefer-Betrieben schaut es noch düsterer aus: Bei Halberg-Guss in Saarbrücken wurden über Nacht 600 Kolleginnen und Kollegen entlassen.

 
Wie man auch in einer Wirtschaftskrise offensiv kämpfen kann, damit befasst sich der Schwerpunkt dieser Ausgabe. Wir berichten über die Vorbereitung der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika. Aber auch, wie in einer sozialistischen Gesellschaft solch entwürdigende Behandlung und ständige Unsicherheit beseitigt wird. Wie diejenigen, die den gesellschaftlichen Reichtum in Wechselwirkung mit der Natur produzieren, auch über ihn verfügen. Die Arbeiterklasse kann viel mehr, als Autos bauen, sie kann auch eine neue Gesellschaft bauen. Oder wie es Friedrich Engels formulierte: „Die Anarchie innerhalb der gesellschaftlichen Produktion wird ersetzt durch planmäßige bewußte Organisation. Der Kampf ums Einzeldasein hört auf. Damit erst scheidet der Mensch, in gewissem Sinn, endgültig aus dem Tierreich, tritt aus tierischen Daseinsbedingungen in wirklich menschliche.“¹

Und sonst so

Wir blicken auf den weltweiten Umweltaktionstag am 29. November, wo sich eine antikapitalistische Strömung stärkte. Was ist los im Iran? Dazu sprachen wir mit Insidern und Kennern. Also wieder eine runde und spannende Ausgabe.

 

Hier kann man das Magazin schon heute als PDF kaufen oder klassisch auf Papier bestellen (und natürlich überall bei der MLPD).