Welt-AIDS-Tag

Welt-AIDS-Tag

Warum diese Medien-Stille anno 2019?

Die Berichterstattung in TV, Rundfunk und den großen Tageszeitungen zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember war im Vergleich zu den Vorjahren sehr bescheiden.

Von Von gb
Warum diese Medien-Stille anno 2019?
Bei AIDS handelt es sich um eine missglückte Biowaffe aus den Laboren der US Army (grafik: Verlag Neuer Weg)

Abgehoben wurde in den bürgerlichen Massenmedien anlässlich des Welt-Aids-Tags in der Regel auch nur auf die Situation in Deutschland und auf die noch mit der Krankheit verbundene Stigmatisierung der Betroffenen. Das verwischt völlig die immer noch große internationale Brisanz der AIDS-Pandemie, die trotz einzelner Fortschritte nach wie vor weltweit wütet.

Die Zahlen

Laut UNAIDS (Unterorganisation der Vereinten Nationen) lebten Ende 2018 weltweit ca. 37,9 Millionen Menschen mit HIV. Davon waren ca. 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren. 23,3 Millionen Menschen hatten Zugang zu einer antiretroviralen Therapie. 1,7 Millionen Menschen wurden neu mit HIV infiziert. 770 000 Menschen starben an AIDS-Erkrankungen – eine weiterhin alarmierende und erschütternde Zahl!

 

Seit Beginn der Epidemie haben sich 74,9 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Das entspricht knapp 1 Prozent der Weltbevölkerung! Seit Ausbruch der Epidemie sind um die 32 Millionen Menschen an AIDS-Erkrankungen gestorben. Ungefähr 8,1 Millionen Menschen wussten nicht, dass sie mit HIV leben.

HIV-Neuinfektionen gehen zurück

Im Jahr 2018 nahmen ca. 23,3 Millionen Menschen (62 Prozent) mit HIV an einer antiretroviralen Therapie teil, gegenüber 7,7 Millionen im Jahr 2010. 82 Prozent der schwangeren Frauen, die mit HIV leben, hatten Zugang zu antiretroviralen Arzneimitteln, um die Übertragung von HIV auf ihr Kind im Jahr 2018 zu verhindern. Die HIV-Neuinfektionen sind seit dem Höchststand von 1997 um 40 Prozent zurückgegangen. AIDS-bedingte Todesfälle konnten seit dem Höhepunkt im Jahr 2004 um mehr als 55 Prozent gesenkt werden.

AIDS - eine missglückte Biowaffe

Es ist nach wie vor die Preispolitik der Pharmaindustrie, aber auch der Kollaps der Gesundheitssysteme in neokolonial abhängigen Ländern unter der Last der imperialistischen Ausplünderung, die HIV immer noch zum Todesurteil für Millionen Menschen machen. Die Impfstoff-Forschung blieb weiterhin ergebnislos, woran entscheidend auch die Spurenverwischung über den Ursprung von AIDS beteiligt ist. Um von den erdrückenden Indizien abzulenken, dass HIV eine vom US-Imperialismus konstruierte missglückte Biowaffe ist, wurde manipulativ der Ursprung nach Afrika verlegt und die Mär in die Welt gesetzt, HIV sei „irgendwann“ als Affenvirus auf Menschen übergesprungen. Seither geht die an afrikanischen Affen orientierte Impfstoffforschung in die Irre. Die MLPD hat das in jahrelanger Kleinarbeit mit aufgedeckt und war und ist an der internationalen Aufklärung darüber beteiligt.

Der von den erkrankten Menschen eingeforderte Schadensersatz könnte selbst die führende Wirtschaftsmacht USA in den Bankrott treiben

Stefan Engel, Redaktionsleiter des theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG

Bereits im Buch von Stefan Engel „Götterdämmerung über der neuen Weltordnung“, auch als REVOLUTIONÄRER WEG 29-31¹ erschienen, wurde aufgedeckt: „Erdrückende Indizien weisen darauf hin, dass auch das AIDS-Virus (HIV) eine im Auftrag des Pentagon hergestellte, aber missglückte Biowaffe ist. Natürlich wird von den US-Imperialisten und ihren Verbündeten in den imperialistischen Ländern alles getan, um von den wirklichen Ursachen des AIDS abzulenken. Der von den erkrankten Menschen eingeforderte Schadensersatz könnte selbst die führende Wirtschaftsmacht USA in den Bankrott treiben. Eine unwiderlegliche und allgemein anerkannte Überführung des US-Imperialismus als Verantwortlicher für Ausbruch und Verbreitung von AIDS würde ihn weltweit politisch isolieren.“²

Übergang in die globale Umweltkatastrophe als weitere, neue Ursache für die Ausbreitung von HIV 

In der desaströsen Entwicklung im Übergang in die globale Umweltkatastrophe, die ebenso wie Kriege Millionen Menschen in die Flucht treibt, liegt eine weitere und neue Ursache für die Ausbreitung von HIV und auch zahlreicher anderer Infektionskrankheiten.

 

In einer Zeit der rasch fortschreitenden allgemeinen Krisenhaftigkeit des Imperialismus und einer weltweit wachsenden Kapitalismuskritik und Wut über das internationale Finanzkapital müssen solche „gefährliche Wahrheiten“ aus kapitalistischer Sicht natürlich am besten unter einem Mantel des Vergessens verschwinden.

 

Die vom Robert-Koch-Institut erfassten Zahlen zeigen eine hartnäckige Stagnation auf im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt niedrigen Niveau. In Deutschland lebten Ende 2017 rund 86.100 Menschen mit HIV. 68.800 Menschen nahmen HIV-Medikamente. Ungefähr 2.700 Menschen infizierten sich im Jahr 2017 neu. 1100 Menschen erhielten 2017 ihre Diagnose erst, nachdem sie bereits schwer erkrankt waren. 11.400 Menschen mit HIV wissen nach Hochrechnungen nichts von ihrer Infektion. Die Aids-Hilfen klagen über finanzielle Austrocknung und kämpfen teilweise ums Überleben. Die Situation von Geflüchteten oder Zwangsprostituierten liegt weitgehend im Dunkeln.

 

Den Kampf gegen HIV weiter zu führen, ist also nicht nur ein Gebot der internationalen Solidarität!