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Tätlicher Angriff von Liquidatoren auf die MLPD und Internationalistisches Bündnis - Gefährliche Körperverletzung gegen Joachim Struzyna - Empörung und Solidarität

Am Samstag, 7. Dezember 2019, bei der Demonstration „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“: Vier oder fünf schwarz Vermummte attackieren mit faschistoiden Methoden Genossen der MLPD und des Internationalistischen Bündnisses:

Korrespondenz
Tätlicher Angriff von Liquidatoren auf die MLPD und Internationalistisches Bündnis - Gefährliche Körperverletzung gegen Joachim Struzyna - Empörung und Solidarität
Joachim Struzyna nach der feigen Attacke auf ihn (rf-foto)

Sie besprühen das Transparent „Die Zukunft liegt in unserer Hand - weltweit“ und das Plakat „Stoppt den Mord im Mittelmeer – gemeinsam für das Recht auf Flucht und gegen Rassismus“ mit roter Farbe. Ein Liquidator sprühte Joachim Struzyna mitten ins Gesicht und verletzt ihn auf gefährliche Art und Weise. Er muss von Sanitätern behandelt werden und ins Krankenhaus! Links und rechts von den Tätern standen Ordner der Demo vom RAS/OTKM. Sie hielten sie nicht von dem Angriff ab, einer freute sich sogar öffentlich.

Ein Täter ist dingfest gemacht

Der Körperverletzer versuchte dann feige, das Weite zu suchen, wurde aber von der Polizei dingfest gemacht. Gegen ihn wurde selbstredend Anzeige erstattet. Wer seine Gewaltexzesse und seine antikommunistischen Phantasien so brutal auslebt, der macht Drecksarbeit für die Reaktionäre. Der wird als Gegner behandelt, weil er sich so verhält. Das war ein bewusst (!) geplanter, vorsätzlicher und vorbereiteter Angriff. Die verantwortliche Demoleitung mit RAS-Akteuren verweigerte jede Solidarität.

 

Insgesamt nahmen zwischen 500 und 1000 Menschen an der Demonstration teil. Sie richtete sich gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und der EU, nahm Stellung gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU, Rüstungsexporte und eine weiter zunehmende Militarisierung der Außenpolitik der Bundesregierung. Aktiv mit dabei waren MLPD, das Internationalistische Bündnis und der Freundeskreis Alassa & Friends, gegen die mehrmals gewalttätig vorgegangen wurde.

Christopher Piontek bedrängt eine Fahnenträgerin der MLPD

Christopher Piontek, ein Repräsentant der RAS, der selbst ernannten „Revolutionären Aktion Stuttgart“, und Geschäftsführer des Lilo-Herrmann-Hauses pöbelte und rempelte eine Fahnenträgerin der MLPD an, deutete eine Ohrfeige an - entsprechend seiner Drohung: „Es sei legitim, Leute von der MLPD körperlich anzugehen, ihnen die Rote Fahne Zeitung mit Gewalt abzunehmen, sie zu zerreißen“.¹ Genossen und Bündnispartner der ATIK waren schützend zur Stelle.

 

Gezielt wurde das Transparent „Die Zukunft liegt in unserer Hand“ während der Abschlusskundgebung zu verdecken versucht, was bei vielen Teilnehmern Kopfschütteln und Unverständnis auslöste

 

Nicht nur die MLPD war von den Anschlägen und Übergriffen betroffen. Drei Aktivisten des Freundeskreis Alassa & Friends, die Flyer mit der Abschlusserklärung des erfolgreichen 1. Flüchtlingspolitischen Kongresses verteilten, wurden die Flyer von RAS-Leuten aus der Hand ge- und zerrissen. (Mehr zu dem Kongress)

 

Darin heißt es unter anderem: „Wir sehen ein Anwachsen der Fluchtursachen auf der ganzen Welt und bekämpfen die Ausbeutung der Ressourcen der Länder der Welt, ihrer Menschen und der Natur und insbesondere die Verschärfung der Flüchtlingspolitik der Herrschenden.“ Wer so etwas zerstört, macht deutlich, dass er mit Flüchtlingssolidarität nichts zu tun hat, bzw. ihm allemal sein notorischer Antikommunismus wichtiger ist, als das Anliegend der Demonstration!

 

Dieser Eklat macht deutlich, dass die Liquidatoren und Spalter vor nichts zurückschrecken. Sie haben in der fortschrittlichen Bewegung nichts verloren!

 

Hier gibt es die Erklärung der Landesleitung Baden-Württemberg der MLPD "Wer sich wie ein Linker verhält, wird auch so behandelt - wer sich wie ein Gegner verhält, wird auch wie ein Gegner behandelt"!