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Sanktionen gegen Beteiligte an Nord Stream 2

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kritisieren die geplanten US-Sanktionen gegen Unternehmen, die sich am Bau der 1200 Kilometer langen Pipeline von Russland nach Deutschland beteiligen. Die Pipeline - betrieben von einem Konsortium unter Führung des russischen Gazprom-Konzerns - sollte ab dem kommenden Jahr Erdgas aus Russland unter Umgehung Polens und der Ukraine nach Deutschland liefern. Die ukrainische Regierung begrüßte daher die Ankündigung der US-Sanktionen. Die geplanten Sanktionen sind Ausdruck des zwischenimperialistischen Konkurrenzkampfs. Die USA wollen ihr durch Fracking gewonnenes Flüssiggas in Europa verkaufen.