Daimler

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Faschistisches Mobbing im Betrieb rechtfertigt Entlassung

Mit rassistischen Whatsapp-Nachrichten, gespickt mit faschistischen Symbolen, war ein türkisch-stämmiger Daimler-Kollege über längere Zeit beleidigt und drangsaliert worden.

Korrespondenz aus Stuttgart

Daimler hatte zwei Verantwortliche für dieses faschistische Mobbing gekündigt, sie gingen unterstützt von Oliver Hilburger (Chef der faschistoiden Betriebsrats-Gruppe „Zentrum Automobil“ bei Daimler und ehemals Gitarrist der faschistischen Band "Noie Werte") dagegen vor Gericht.

 

Vorgestern mussten diese faschistoiden Kräfte beim Landesarbeitsgericht (LAG) Stuttgart erneut eine Niederlage einstecken. Die Fellbacher Zeitung berichtet: "Am Ende weist das Gericht die Berufung von Joachim S. zurück, bestätigt die Kündigung und lässt keine Revision zum Bundesarbeitsgericht zu."

Kundgebung vor dem Gericht 

Zu einer Kundgebung vor dem LAG hatten der DGB, die IG-Metall-Vertrauenskörperleitung Untertürkheim und die Bündnisse "Zusammen gegen Rechts - Rems-Murr" sowie "Stuttgart gegen Rechts" aufgerufen.

 

Leider kam es am Rande dieser Kundgebung erneut zu feindseligen Attacken liquidatorischer Kräften gegen ein Mitglied der Umweltgewerkschaft und ein Mitglied der MLPD. Die MLPD wird entschieden dagegen vorgehen.