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Ex-Chef von France Télécom muss ins Gefängnis

Didier Lombard, Ex-Chef eines der größten Konzerne Frankreichs, soll ins Gefängnis. Er hat, so die Richter, in seiner Zeit an der Spitze von France Télécom mit seinen Managementmethoden reihenweise Mitarbeiter in den Tod getrieben. Lombard wollte damals in drei Jahren ein Fünftel der 102.000 Arbeitsplätze im Konzern abbauen. "Ich werde die Rauswürfe durchziehen", wird Lombard in einem internen Protokoll von 2006 zitiert. "Auf die eine oder andere Art, sei es durchs Fenster oder durch die Tür." Später, als die Suizidserie in Gang war, sprach er gar von einer "Suizid-Mode". Die Strafe ist allerdings relativ milde. Von einem Jahr Gefängnis sind acht Monate zur Bewährung ausgesetzt. Sein Anwalt kündigte Revision an, weswegen Lombard erst mal nicht ins Gefängnis muss.