Kasachstan

Kasachstan

Riesige Hilfsbereitschaft für Opfer von Flugzeugunglück

Darüber berichtet eine aus Kasachstan stammende Russlanddeutsche, die die Ereignisse im russischen Fernsehen verfolgt hat.

Korrespondenz aus Esslingen

Als am 27. Dezember 2019 ein Flugzeug in Almaty, Kasachstan, gleich nach dem Start abstürzte und in eine Betonmauer und danach in ein leerstehendes Haus raste, gab es einen Riesenknall. Das Flugzeug brach auseinander. In der Maschine waren 93 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Zwölf Menschen starben, viele wurden verletzt.

 

Die in der Umgebung wohnenden Menschen waren erschrocken, informierten sich gegenseitig per whatsapp und Handy über das Geschehen, so dass nach 20 Minuten, fast gleichzeitig mit den Rettungswagen,  Menschen in Schlange anstanden, um Blut zu spenden. Die Rettungssanitäter mussten sie nach kurzer Zeit wegschicken, weil sie so viele Blutkonserven gar nicht brauchten.

 

Es kamen weitere Helfer mit heißem Tee und Essen für die Verletzten, aber auch die gesunden Passagiere der abgestürzten Fokker-Maschine und auch für die Sanitäter, und zwar aus allen Bevölkerungsgruppen: Kasachen, Russen, Kirgisen, Russland-Deutsche, Ukrainer  ... Staunend sagte eine Journalistin: „Die Hilfsbereitschaft ist einfach riesig“.