Pressemitteilung von AUF Gelsenkirchen

Pressemitteilung von AUF Gelsenkirchen

Tödliche Schüsse: „Die Fakten müssen auf den Tisch“

Am Sonntagabend, 5. Januar, ist ein 37-Jähriger in Gelsenkirchen vor der Polizeiwache-Süd am Wildenbruchplatz durch Schüsse eines Polizisten getötet worden. Daraus wird in einigen Medien und aus der bürgerlichen und faschistoiden Politik heraus versucht, eine Terrorhysterie zu schüren - jenseits der Faktenlage. Dazu schreibt Jan Specht, Stadtverordneter für das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen:

Von AUF Gelsenkirchen

„Während in der Bild-Zeitung und in anderen Medien bereits von einem Terrorangriff gesprochen wird, sind mir die Umstände der Erschießung noch ziemlich unklar. Ich bitte die Polizei Gelsenkirchen dringend, alle Fakten auf den Tisch zu legen.

 

Insbesondere wird gemutmaßt, dass es sich um einen islamistischen Angriff handelt und dass der Angreifer ein Messer hatte, was bisher nicht bestätigt wurde. Tatsache ist, dass ein Mensch mit einem gezielten Schuss durch einen Polizeianwärter erschossen wurde. Das in den Medien geschilderte Schlagen des später Erschossenen auf das Dach eines Polizeiautos rechtfertigt sicher nicht dieses ultimative Mittel. Daher muss unbedingt offengelegt werden, was genau geschehen ist. Erst dann ist eine abschließende Beurteilung möglich.

 

AUF Gelsenkirchen hat gute Erfahrung mit umsichtigen, verantwortungsvollen Polizeibeamten gemacht. Vor dem Hintergrund gehäufter rechter Tendenzen in Polizei und Bundeswehr und einer regelrechten Terrorhysterie frage ich mich schon, ob in der Ausbildung junger Menschen für solch einen verantwortungsvollen Posten auch Scharfmacher Einfluss auf Auswahl und Ausbildung nehmen.“