Münster

Münster

Polizeigewalt gegen Antifaschisten bei Demo gegen AfD-Kreisparteitag

Vergangenen Samstag, den 11. Januar, haben in Münster mehr als 2000 Menschen gegen den AfD-Kreisparteitag im Rathaus/Stadtweinhaus am Prinzipalmarkt demonstriert. Neben dem Protest gegen die AfD gab es aber auch einen Übergriff der Polizei Münster auf jugendliche Antifaschisten. Ein Jugendlicher berichtet:

Korrespondenz aus Münster

"Am Samstag waren Freunde von mir mit mir beim Protest gegen die ‚Alternative für Deutschland‘ Münster am Rathaus. Zuerst war alles ruhig, bis es um zirka 11.20 Uhr zu einer Polizeiumkreisung kam und dabei unser Banner mit der Aufschrift: ‚Nieder mit der Faschistenpack, her mit dem Kommunismus" von der Polizei entwendet wurde. Infolge kam es dazu dass die Polizei mit Gewalt gegen uns vorgegangen ist. In diesem Moment hat die Polizei andere antifaschistische Jugendliche weggedrängt und mich auf den Boden geworfen und vorläufig festgenommen - wegen versuchter Revolte gegen die BRD und schwerer Körperverletzung gegen Bundespolizisten. Allerdings haben wir gar nichts gemacht und keine rechtswidrigen Inhalte gerufen. Es wurden noch drei andere Jugendliche festgenommen. Dank denen bin ich wieder auf freiem Fuß. Mein Anwalt hat Klage gegen die Polizei eingereicht - wegen unbefugten Übergriffen und Körperverletzung der öffentlichen Bürger."

 

Soweit der Bericht eines der angegriffenen Jugendlichen. Den Jugendlichen gehört unsere Solidarität im Kampf gegen die Faschisierung des Staatsapparates und gegen ultrarechte Kräfte wie der AfD, und gegen Faschisten.