Bergbau

Bergbau

Kumpel freuen sich über Unterstützung von MLPD und anderen bei der Mahnwache

Bis zu 60 nicht APG-berechtigte Kumpel hatten sich am vergangenen Donnerstag, dem 23. Januar 2020, zu Beginn einer Mahnwache vor dem Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop eingefunden. Sie wird bis zum 27. Januar dauern.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
Kumpel freuen sich über Unterstützung von MLPD und anderen bei der Mahnwache
Betroffene Kumpel und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer demonstrieren im letzten Jahr in Düsseldorf (rf-foto)

„Die Kumpel haben sich gefreut, dass wir gekommen sind", schreibt eine Genossin der MLPD Gelsenkirchen. "Wir hatten zum Teil sehr lange Gespräche, auch mit Kumpel, die früher einmal uns gegenüber ablehnend gewesen sind. Kumpel, die wir kannten, begrüßten uns sofort. Das Thema Sozialismus und dass das kapitalistische System an der Lage der Kumpel schuld ist, stieß auf reges Interesse und teils Zustimmung. Manche Kumpel spannten auch den Bogen zur Kriegsgefahr oder zur regionalen Umweltkatastrophe in Australien. Sie interessierten sich dann auch für das Parteiprogramm und wie die MLPD sich den echten Sozialismus vorstellt.“

Die Mahnwache besteht rund um die Uhr

Noch bis Montag führen die Kumpel rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, die Mahnwache durch. Sie freuen sich natürlich über Besuche vor Ort und weitere Unterstützung. So kommt man hin: Zeche Franz Haniel / Prosper Haniel. Fernwaldstraße, 46242 Bottrop.

Demonstration am Dienstag vor Arbeitsgerichtsprozess

Die Kumpel berichteten, dass am Dienstag, dem 28. Januar 2020, eine große Demonstration vor dem Arbeitsgericht in Gelsenkirchen stattfinden wird. Bisher haben sich 300 Kumpel und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer angesagt. Um 8 Uhr starten die ersten Aktivitäten. Eine angemeldete Demonstration wird durch die Bochumer Straße ziehen. Um 11 Uhr findet ein Gerichtsprozess statt.

 

Es ist wichtig für die Kampfkraft der Bergarbeiter und ihrer Familien, dass sich viele Menschen im Ruhrgebiet mit diesem Kampf solidarisieren.

 

Deshalb: Kommt am 28. Januar vor das Arbeitsgericht in Gelsenkichen und zeigt Eure Solidarität!