Südafrika

Südafrika

Unsere Firmen machen in diesem Land „gute Geschäfte“

Das Auswärtige Amt in Berlin bezeichnet „Südafrika als den wichtigsten Partner Deutschlands in Afrika südlich der Sahara“.

Korrespondenz aus Stuttgart
Unsere Firmen machen in diesem Land „gute Geschäfte“
Auch das sollten die deutschen Monopole auf der Rechnung haben: Südafrikas kämpferische Industriebelegschaften - hier Mitglieder der Gewerkschaft NUMSA (foto: NUMSA)

Das gilt auch für Baden-Württemberg. Unter der Leitung von Wirtschaftsministerin „Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reiste im November eine 36-köpfige Delegation nach Südafrika sowie Äthiopien, um Geschäftschancen auszuloten.“¹

 

Für etwa 600 deutsche Unternehmen arbeiten 100.000 Menschen, meist Schwarze. Ein Großteil der Delegation bestand deshalb aus Vertretern der Wirtschaft. Doch der begehrte südafrikanische Markt und dessen Möglichkeit, in andere südafrikanische Länder zu exportieren, ist inzwischen hart umkämpft. So ist China der größte Handelspartner Südafrikas vor Deutschland und hat Investitionen von knapp 15 Milliarden Dollar versprochen.² Deshalb erklärte Hoffmeister-Kraut: „Das breite Interesse der mitreisenden Unternehmen zeigt die große Bereitschaft, hier unser Know-how einzubringen und die afrikanischen Länder bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und beim Umweltschutz zu unterstützen“.

 

Mit diesen „Entwicklungshelfern“ haben die deutschen Automobilarbeiterinnen und Automobialarbeiter, die an der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz teilnehmen, ihre Erfahrungen. Aus purer Profitgier griffen die Autovorstände zur kriminellen Abgas-Manipulation und vergifteten damit die Luft und Gesundheit der Bevölkerung. Unsere „zentralen Zukunftsfragen“ können nur im internationalen Kampf des Industrieproletariats im Bündnis mit anderen Schichten und letztlich nur in einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten, sozialistischen Gesellschaft durchgesetzt werden. Die Erfahrungen und Schlussfolgerungen für diesen Weg – darum geht es im Kern auf dieser Konferenz.

 

Mehr Informationen zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, die vom 19. bis 23. Februar in der Nähe von Johannesburg stattfinden wird, gibt es hier!