Internationalistisches Bündnis: 90 Kolleginnen und Kollegen auf erfolgreicher Konferenz der Arbeiterplattform
Die konsequente politische Kraft in Deutschland - das Internationalistische Bündnis (rf-foto)
Die Konferenz der Arbeiterplattform im Internationalistischen Büdnis war vom Bündnisrat des internationalistischen Bündnisses vorbereitet worden.
Rund 90 Kolleginnen und Kollegen waren aus ganz Deutschland zu dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch in das Ezidische Zentrum gekommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus über 25 Betrieben, hauptsächlich aus industriellen Großbetrieben der Autoindustrie, von thysssenkrupp, Siemens, dem Bergbau und der Logistikbranche, aber auch aus Kliniken, Handwerksbetrieben, Reinigungsfirmen und Subunternehmen. …
Ich bin Arbeiter, meine Identität ist Arbeiter
Ein kurdischer Kollege
Viele Bündnisorganisationen - wie die ATIF hatten zu der Konferenz mobilisiert. Deutlich wurde in den Berichten, wie die Kolleginnen und Kollegen die Erfahrungen mit der Ausbeutung verarbeiten, wie sie lernen mit der Spaltung in Stammbelegschaften und Leiharbeiter fertig zu werden und sich – wie in den Tarifrunden – ein gewachsenes Selbstbewusstsein entwickelt.
Viele Beiträge attackierten den Nationalismus und Sozialchauvinismus als Mittel der Spaltung! Ein kurdischer Kollege berichtete, wie er von Erdogan-Anhängern angegriffen wurde. „Ich bin Arbeiter, meine Identität ist Arbeiter. Egal aus welchem Land ich komme und wo ich arbeite, werde ich ausgebeutet.“ Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich: Die Arbeiterplattform ist keine Organisation, sondern eine Bewegung. Sie ist keine Konkurrenz zu den Gewerkschaften, setzt sich aber für starke Gewerkschaften als Kampforganisationen ein. ...