30.Januar 2013: Zum Machtantritt des Hitler-Faschismus vor 80 Jahren

Zwei wichtige historische Daten, die Aufstieg und Fall des Faschismus markieren, rücken näher: Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler vor 80 Jahren, am 30.1.1933, und die Kapitulation der deutschen Wehrmacht in der Schlacht um Stalingrad vor 70 Jahren, am 2.2.1943. Wie üblich bei solchen Jahrestagen läuft auch die mediale Verarbeitung in Filmen, Büchern und Zeitungsartikeln auf Hochtouren. Allerdings nicht in erster Linie aus historischem Interesse, sondern zur Manipulation der öffentlichen Meinung und Verbreitung der kleinbürgerlichen Denkweise unter den Massen. Dazu müssen die Herrschenden auch die Geschichte verfälschen, um krampfhaft von der Krisenhaftigkeit des kapitalistischen Systems abzulenken.

 

Die üble antikommunistische Gleichsetzung von Faschisten und Kommunisten steht im Zentrum der bürgerlichen Geschichtsklitterung. Vor allem auch im Zusammenhang mit der Schlacht von Stalingrad. Hunderttausende Menschenleben seien dort von den „Diktatoren Adolf Hitler und Josef Stalin“ gleichermaßen geopfert worden. Es war aber der Hitler-Faschismus, der 1941 die damals noch sozialistische Sowjetunion überfiel, und es war das sowjetische Volk, das unter Stalins Leitung die Errungenschaft einer befreiten Gesellschaft heldenhaft verteidigte.


Es ist kein Zufall, dass gerade der militärische Wendepunkt dieses Kriegs Gegenstand solcher antikommunistischer Hetze ist. Er wurde zum Ausgangspunkt für den Sieg des Sozialismus über die offen terroristische Herrschaftsform des Großkapitals in mehreren Ländern der Welt. Das ist auch ein ermutigendes Signal für heute, wo immer mehr Menschen sich fragen, welche Alternative zum kapitalistischen System es gibt. Die Schlussfolgerungen aus dem Hitler-Faschismus, dem Widerstand gegen ihn und schließlich seiner Niederlage sind deshalb bis heute Gegenstand einer Massendebatte, in der es die bürgerlichen und insbesondere antikommunistischen Verfälschungen offensiv anzugreifen gilt.

 

Wir stellen hier eine Auswahl antifaschistischer Literatur zur deutschen Geschichte vor, Romane wie  Sachbücher. Zu den Formen faschistischer Herrschaft und Bewegungen heute sowie zur Widerlegung der antikommunistischen "Totalitarismus-Theorie" empfehlen wir Ihnen Stefan Engel „Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution".

 

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So war's damals

Dickhut, Willi
So war's damals

Der 1. Teil dieses Tatsachenberichts ist überschrieben mit: »Der illegale Widerstand während der faschistischen Diktatur« und enthält die Kapitel: • Als Moorsoldaten gegen den faschistischen Terror • Neuaufbau der illegalen KPD • Der II. Weltkrieg bis zum Wendepunkt • Die Zerschlagung der faschistischen Diktatur Die Durchdringung persönlicher Erfahrungen mit ihrer Verallgemeinerung durch den Autor kennzeichnen dieses außergewöhnliche Buch. Mehr…

Um Spaniens Freiheit

Gorrish, Walter
Um Spaniens Freiheit

Walter Gorrishs Roman aus dem spanischen Bürgerkrieg zeigt die Entwicklung des Bauernjungen Pablo zum bewußten Kämpfer in den Reihen der spanischen Volksarmee: Im Kampf gegen die Großgrundbesitzer erkennt er, dass der Widerstand gegen den franco-faschistischen Putsch Teil des internationalen Kampfes gegen Faschismus und Krieg ist. Am Beispiel seines Werdegangs erlebt der Leser die verschiedenen Stufen des bewaffneten Kampfes des spanischen Volkes von 1936 bis 1939 mit. Mehr…

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