Das Loch in der Mauer
Die Hauptperson ist die 16jährige Solveig. Zu Beginn hadert sie mit sich und der Welt. Denn sie musste mit ihrer Familie von Hamburg in eine Kleinstadt umziehen, kennt niemanden und hat Heimweh. Sie ist schüchtern und noch etwas kindlich. Als sie vom „Dschungelhaus“ hört, einem selbstverwalteten Jugendzentrum, überwindet sie ihre Scheu und traut sich, hinzugehen. Sie ist begeistert und beginnt, sich im Garten des Dschungelhauses zu engagieren und Verantwortung für die Kinder zu übernehmen.
Gleich am ersten Tag jedoch entdeckt sie ein von Büschen verdecktes großes Loch in der hohen Gartenmauer. Das kommt ihr unheimlich vor! Sie meldet es den „Häuptlingen“, aber es wird zunächst nicht ernst genommen. Die fünf von den Dschungelhäuslern gewählten „Häuptlinge“ verkörpern ein leitendes Gremium. Alles soll demokratisch ablaufen. Wichtige Beschlüsse werden gemeinsam auf Vollversammlungen gefasst. So wurde zum Beispiel mehrheitlich beschlossen, dass das Dschungelhaus drogenfrei bleibt.
Doch plötzlich merken die Dschungelhäusler, dass heimlich Drogen genommen werden. Dies wird von der örtlichen Presse öffentlich bekannt gemacht, und die Schließung des selbstverwalteten Jugendzentrums droht.
Nun heißt es Resignieren oder Kämpfen! Nach vielen inneren Auseinandersetzungen und gegenseitiger Überzeugungsarbeit entscheiden sie sich, allen voran Solveig, den Kampf aufzunehmen. Solveig ist mit dabei, eine unversöhnliche, aber auch einfühlsame Auseinandersetzung mit den Drogenkonsumenten zu führen und sie dafür zu gewinnen, die Hintermänner aufzudecken und aktiv für die Rettung des Dschungelhauses zu kämpfen.
Dabei decken sie ein Komplott auf...
Wie es weitergeht mit Solveig, den Dschungelhäuslern und warum das Loch in der Mauer am Ende zugemauert wird, dazu im Buch mehr…

